Aktuell

43 Beiträge

Salon Brasilien / Nr.3 / Shen Yuan „Yellow Umbrella/Parasol“

Einladung zur Eröffnung

„Yellow Umbrella/Parasol“ von Shen Yuan

Freitag, 02.09.2022, 20 Uhr

im Württembergischen Kunstverein Stuttgart

Begleitbüro SOUP (Stuttgarter Observatorium urbaner Phänomene) ist mit seiner Veranstaltungsreihe SALON BRASILIEN zu Gast im Württembergischen Kunstverein Stuttgart.

Wir haben die Künstlerin Shen Yuan mit ihrer Arbeit „The Yellow Umbrella/Parasol“ auf Empfehlung der Kuratorin Martina Köppel-Yang nach Stuttgart eingeladen. Die Künstlerin und die Kuratorin sind an diesem Abend anwesend. Die Arbeit wird anschließend bis zum 25.09. im WKV zu sehen sein (Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Schlossplatz 2, D-70173 Stuttgart).

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Salon Brasilien / Nr.2 / Platino

In der 2. Veranstaltung der Reihe „Salon BRASILIEN“ ist der Stuttgarter Künstler Platino zu Gast, der mit seinen außergewöhnlichen Raumkonzepten bekannt wurde, in die unter anderem 2013 in Form einer umfassenden Einzelausstellung im Württembergischen Kunstverein Einblick gegeben wurde. Platino gehörte ab 1977 als Mitglied der „famili“ zum näheren Umkreis des 2013 verstorbenen Galeristen Achim Kubinski, der wie kaum ein anderer in der Lage war, international renommierte Persönlichkeiten aus dem Umfeld der Konzeptkunst nach Stuttgart zu holen. Werke von Künstlern wie Günther Förg, Imi Knoebel, Joseph Kosuth, Franz Erhard Walther, Daniel Buren waren u.a. Teil seiner Permanenten Installation „Olgastraße 109 / Das Bild als Ort“.

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SOUP @ MiniaturWeltenStuttgart

Nachdem Freys Modell im März 2022 nach Stuttgart zurückgekehrt ist und nun unter dem Label „MiniaturWeltenStuttgart“ im ehemaligen Hindenburgbau zu besichtigen ist, bot sich Begleitbüro SOUP die Chance,
vor Ort mit wechselnden künstlerischen Präsentationen das Thema dieser Dauerstellung zu reflektieren.

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Salon BRASILIEN / Nr.1 / Martina Geiger-Gerlach

Die Reihe Salon BRASILIEN nimmt in ihrem Titel Bezug sowohl auf die Leuchtschriftinstallation BRASILIEN, die Begleitbüro SOUP 2021 auf der kleinen Schalterhalle am Hauptbahnhof Stuttgart für ein halbes Jahr installiert hatte, als auch auf eine Attrappe Stuttgarts im 2. Weltkrieg bei Lauffen am Neckar, die in Form eines Nachtbildes der Innenstadt unter der Tarnbezeichnung BRASILIEN vom Luftgaukommando 7 als Scheinanlage betrieben wurde.

Die Aktivitäten von SOUP kreisen um Fragen des Attrappen-Charakters von Architektur, um das Phänomen der Scheinarchitekturen, um die Abgründe obsessiver Weltmodelle sowie um die Gestaltung von neuen Diskurs-Formaten. Seit 2018 bildet das große Stuttgart-Modell von Wolfgang Frey einen Ausgangspunkt der künstlerischen Aktivitäten von Begleitbüro SOUP und es wurden Künstler*innen unterschiedlicher Sparten eingeladen, dem Bedeutungsüberschuss dieser grandiosen Parallelwelt vor Ort nachzugehen und künstlerisch zu reflektieren.

Mit Salon BRASILIEN greift Begleitbüro SOUP in zehn Veranstaltungen diesen Ansatz erneut auf und stellt künstlerische Positionen vor, die sich ebenfalls eines erweiterten Modellbegriffs bedienen. So kommt ein immer neuer Gästekreis zusammen, um inspirierende Denk- und Arbeitsmodell im Gespräch zu reflektieren und kontrovers zu diskutieren.

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Video #13: Adi Hösle im Gespräch mit Michael Gompf

Video Numero 13

Immaterielles Kulturgut

Der Künstler Adi Hösle im Gespräch mit Michael Gompf

In gedanklicher Fortsetzung und Abrundung seiner „Verschluckungs“-Aktion hat der Retrogradist Adi Hösle zehn Jahre später das konzeptuelle Zeichen „Sonderschutz für immaterielles Kulturgut“ entwickelt. Erkennbar ist es durch die Umkehrung der Rautenfarben weiß zu blau statt blau zu weiß. Eine weiße Raute zeigt mit der Spitze jetzt nach unten.

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Video #12: Background_3 – Alexander Sowa & Andreas Meyer-Brennenstuhl

VORSCHEIN-MODELLE

Alexander Sowa im Gespräch mit Andreas Mayer-Brennenstuhl

Im Frey-Keller ist ein künstlerischer Beitrag von Andreas Mayer-Brennenstuhl zu sehen, der ein Modell des Gebäudes der Sammlung Domnick in Nürtingen zeigt, dazu eine Diashow mit Filmstills aus dem Film „Dolores“, der in diesem Gebäude gedreht wurde. Im Gespräch erläutert der Künstler seine Idee, dieses Modell als VORSCHEIN-MODELL zu bezeichnen und nimmt dabei anhand von vielen Bildbeispielen Bezug auf das Anliegen der Kunst der Moderne, im Blochschen Sinne Vorschein einer besseren Welt zu sein. Diesen Gedanken auf das Bahnhofsmodell von Wolfgang Frey zu übertragen impliziert die Möglichkeit, den Bonatz-Bau wieder in alter Pracht auferstehen zu lassen, sobald das Frey-Modell aus seinem Herrenberger Exil nach Stuttgart zurückkehrt.

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Lichtinstallation BRASILIEN

Stuttgart als Scheinanlage

Begleitbüro SOUP unternimmt als Beitrag zu dem Kunstfestival „Current – Kunst und urbaner Raum“ den Versuch, den Unterschied zwischen einer Stadt und ihrer Attrappe grundsätzlicher zu bedenken und in Form einer Lichtinstallation dafür zu werben, derlei Überlegungen gerade auch im Umfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs anzustellen. Die Leuchtschrift soll hier nicht primär auf ein fernes Land verweisen, sondern auf das, was sich jenseits und unterhalb dieser Leuchtschrift abspielt. BRASILIEN könnte das Codewort sein für sämtliche Versuche, eine Stadt unmerklich durch ihre Attrappe zu ersetzen.

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Ticketschalter BRASILIEN

Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist von Begleitbüro SOUP mit der Leuchtschrift BRASILIEN versehen worden. Begleitend hierzu ist im Projektraum OSTEND ein Ticketschalter und Informationsbüro mit der Destination BRASILIEN eingerichtet.

Wir laden herzlich ein zum Besuch.

Ausstellungsdauer: 6. September bis 3. Oktober 2021

Eröffnung: 6. September 2021, 19 Uhr

Öffnungszeiten:

Do./Fr. 17 – 20 Uhr

Sa. 14 – 18 Uhr

sowie nach Vereinbarung unter info@begleitbuero.de

Ticketbuchung

Anmeldung für die Exkursionen am 14,, 18. und 19.9.sind auch unter anmeldung@begleitbuero.de möglich.


Projektraum OSTEND

Achalmstrasse 18 / Ecke Haussmannstrasse

70188 Stuttgart-Ost

Telefon 0711/91234375

www.projektraum-ostend.de

U4/42/45 Haltestelle Ostendplatz

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Stuttgart als Zusammensetzspiel

Eine Videospur in die Festung der Einsamkeit

Mit einer Reihe von Videobeiträgen, die ab 8. Juli 2021 wöchentlich um 18 Uhr auf unserer Website und auf unserem YouTube-Kanal ihre Premiere feiern werden, versucht Begleitbüro SOUP, die Modellwelt von Wolfgang Frey in Richtung Weltmodelle zu erweitern. Künstler und Nicht-KünstlerInnen, Prominente und weniger Prominente, Stuttgarter und Nicht-StuttgarterInnen blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Stadt und ihre Sehnsucht nach Modellhaftigkeit. Es geht in den verschiedenen Beiträgen um spannende Geschichten, um Stadtpolitik, um seltsame Objekte und radikale Projekte, die vielleicht nur in dieser Stadt möglich waren. Die Bezüge der Videos zum Freyschen Stadtmodell sind von unterschiedlicher Evidenz, in jedem Fall aber vorhanden. Jeder der Beiträge kann als Mosaikstein verstanden werden zu einem Bild von Stuttgart, das es so noch gar nicht gab.

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Video #9: SOUP spricht über BRASILIEN

Video Numero 9
SOUP spricht über BRASILIEN

Kurz vor Eröffnung des Ticketschalters BRASILIEN im Projektraum OSTEND am 6. September denken und reden Florentine Bofinger, Kurt Grunow, Barbara Karsch-Chaieb, Andreas Mayer-Brennenstuhl und Alexander Sowa vom Begleitbüro SOUP über BRASILIEN.

Texte aus dem Off von Harry Walter.

Video #8: Andreas Bär – SHELTER MEMORIES

Andreas Bär
SHELTER MEMORIES

Traum:
Man ist in einer Stadt, die man zu kennen glaubt und trotzdem findet man sich nicht zurecht und die Erinnerung täuscht. Man entdeckt Gebäude, welche zuvor nicht da waren. Im Traum gehe ich in die Gebäude. Die Erkundungen enden meist im Keller. Dort stoße ich oft auf unerwartete Dinge.
Im Frey-Keller befinden sich noch einige Fragmente des Stuttgart-Modells. Das Zentrum mit dem Hauptbahnhof wurde herausgetrennt. Periphere Stadtteile sind zum Teil noch vorhanden.
Mit einem lichtempfindlich beschichteten Karton und einem Blitzgerät bin ich 40 Minuten durch die Anlage gegangen und habe Gebäude, Landschaften und Geräte „abgelichtet“. Der Karton bildet ein Detail des Freyschen Modells zweidimensional für kurze Zeit ab, bevor das Bild langsam verschwindet und von anderen überlagert wird.
Jens Lyncker hat die Aktion gefilmt und ich habe zuhause zwei Tonspuren mit E-Gitarre aufgenommen und mit dem Film synchronisiert. Entstanden ist eine dystopisch anmutende 40-minütige Dokumentation.